IoT und Zugverkehr - Wie digitale Sensoren intelligente Züge schaffen

Updated: Dec 27, 2020

"Digitale Augen" machen Züge intelligenter. Industrieprojekt testet Sensoren am Fahrzeug der S- Bahn Hamburg.

Digital Rail Germany schreibt die Zukunft. Künftig können modernste Sensoren die Umgebung von Zügen wahrnehmen und deren Standort in Echtzeit bestimmen. Im Projekt "Sensors4Rail" mit Industrie- und Fachpartnern stattet die DB zunächst einen Zug Die DB stattet zunächst einen Zug der S-Bahn Hamburg mit der Technik der Zukunft aus. Smart Railway Deutschland schreibt die Zukunft der

Zukunft. Künftig werden modernste Sensoren die Umgebung der Züge erfassen und ihren Standort in Echtzeit bestimmen. Im Projekt "Sensors4Rail"

Projekt mit Industrie- und Fachpartnern stattet die DB zunächst einen Zug mit Sensoren aus.

Die DB rüstet zunächst einen Hamburger S-Bahn-Zug mit der Technik der Zukunft aus. Smarte Technik macht Weichen und Fahrzeuge intelligenter und den Schienenverkehr spürbar robuster.

Die innovative Sensortechnik überwacht automatisch die Umgebung vor und zum Zug und hilft so, mögliche Störungen zu vermeiden. Außerdem ermöglicht sie eine exakte Fahrzeugortung in Echtzeit und ermöglicht so kürzere

Abstände zwischen den Zügen. Das schafft mehr Platz auf der Strecke ohne zusätzlichen Ausbau und Erneuerung der Infrastruktur. Das Sensors4Rail-System wird zur Unterstützung des Zugpersonals eingesetzt, während der Fahrer an Bord bleibt.

Die DB und Siemens Mobility bringen ihr Bahn-Know-how in Sensors4Rail ein.

Bosch Engineering, HERE Technologies und Ibeo Automotive Systems sind führend in der Entwicklung von Sensoren und Software für die Umgebungserfassung und Lokalisierung von Fahrzeugen.


Sensors4Rail ist ein Gemeinschaftsprojekt. Im Rahmen der Kooperation

ist die Deutsche Bahn für Projektmanagement, Fahrzeugtechnik, Zulassung und Sicherheit verantwortlich, Siemens unterstützt die Fahrzeugintegration und ist für die Systemtests und die Lokalisierung der Zugfrontposition zuständig.

und die Lokalisierung der Zugfrontposition mittels einer modernen Odometrieeinheit mit GNSS-Satellitenortung. Die Partner Bosch (Radar, Infrarot-Lang- und Mittelstreckenkameras sowie Stereokameras) und Ibeo (LiDAR-Sensoren). Eine besondere Herausforderung für Schienenfahrzeuge im Vergleich zu Straßenfahrzeugen sind die sehr langen Bremswege.

Die im Projekt eingesetzten Sensortechnologien haben daher eine große

Reichweite. Bosch fusioniert die Sensordaten, um auch bei Nacht und Nebel ein zuverlässiges Bild von der Umgebung des Zuges zu erhalten.

Es steht ein zuverlässiges Bild der Zugumgebung zur Verfügung. Auch die Gleislage wird erfasst und mit der Fahrsituation und den umgebenden Objekten korreliert, um daraus die richtigen Reaktionen abzuleiten.

Bosch und Ibeo sind für die Lokalisierung der Zugspitze zuständig: Sie

vergleichen die bei der Wahrnehmung der Umgebung erkannten Landmarken mit

den in der HD-Karte gespeicherten Orientierungspunkten.

HERE stellt die HD-Karte in 3D zur Verfügung, um den Zug auf der Strecke zentimetergenau zu lokalisieren. Die Karte enthält Objekte wie Gebäude, Brücken oder Bahnsteigkanten, die als Referenz für die Ortung des eigentlichen Zuges auf dem Gleis dienen.






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